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Cooperation between RWTH, IHK Aachen and South Limburg
Partnerschaft macht stark. Treue zahlt sich aus. Diese Zwischenbilanz
zogen die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
und die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) anlässlich des
25-jährigen Bestehens ihres Kooperationsvertrages. Und: Erfolgreiche
Projekte haben Zukunft und finden neue Freunde. Deshalb wurden am 13.
November im Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH im
Hochschulerweiterungsgebäude Seffent/Melaten nicht nur die Erfolge der
letzten 25 Jahre gefeiert, sondern man nahm auch einen neuen Partner
mit in den Kooperationsvertrag auf: die niederländische Provinz Limburg.
„Wir haben die Paragrafen unseres Vertrages immer mit Leben gefüllt“,
sagte IHK-Präsident Michael Wirtz und fasste die wichtigsten Erfolge
zusammen. Nach den ersten Gesprächen 1981 entwarfen die Partner RWTH
und IHK ein „Verfügungszentrum für innovative Existenzgründungen“.
Damit legte man den Grundstein für das bundesweit erste
Technologiezentrum. Heute gibt es 13 erfolgreiche Technologiezentren im
Wirtschaftsraum Aachen. Von Anfang an unterstützten die Partner
konsequent technologieorientierte Gründungen. Daraus entstanden bis
heute 1.020 technologieorientierte Gründungen mit 28.500 Arbeitsplätzen
in der Region. „Die Ansiedlungserfolge der Region sind zu einem entscheidenden Teil auf den exzellenten Ruf der RWTH zurückzuführen“,
erklärte Wirtz. Wichtig sei weiterhin die Unterstützung der RWTH bei
ihren Ausgründungen, zum Beispiel im „gründerkolleg“ oder in der mit
der IHK Aachen gemeinsam geführten GründerStart GmbH.
Vor 25 Jahren war ein solcher Vertrag zwischen einer Hochschule und der Wirtschaft eine Pioniertat. „Hier
ist damals das erste Kooperationsabkommen einer deutschen IHK mit einer
Universität vereinbart worden, mit gemeinsamen Perspektiven und
konkreten Aktivitäten“, erinnerte RWTH-Rektor Professor Dr.
Burkhard Rauhut. Das Ziel sei damals wie heute, die Kompetenz der
wissenschaftlichen Einrichtungen schneller, effektiver und
erfolgreicher der regionalen Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. „Der
auf diese Weise forcierte Technologietransfer hat den Strukturwandel
von der Montanregion zu einer Hightech-Region nachhaltig gefördert“,
bekräftigte Rauhut. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ermöglicht
den Hochschulinstituten, betriebliche Fragestellungen auch der
mittelständischen Unternehmen aus dem direkten Umfeld aufzugreifen. Die
Ergebnisse kommen sowohl den Firmen zugute, als auch dem Lehr- und
Ausbildungsbetrieb der Hochschule.
Ganz im Sinne des Pioniergeistes Aachener Prägung nutzten IHK und RWTH
das Jubiläum, um in Sachen Technologietransfer den nächsten Schritt zu
wagen: den Schritt über die Grenze in die benachbarten Niederlande. „Es
ist unser Ziel, den Technologietransfer in Süd-Limburg fest zu
verankern. Dabei nutzen wir gerne die Erfahrungen, die die IHK und die
RWTH bereits gesammelt haben, und freuen uns, diese Erfolgsgeschichte
nun mit fortschreiben zu dürfen“, sagte Maria van der Hoeven,
Ministerin des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft der
Niederlande. Sie erinnerte an die internationalen Verträge zwischen den
Niederlanden und dem Land Nordrhein-Westfalen von 2005 zur
wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die durch eine solche Kooperation mit
Leben erfüllt würden. Drs. Martin Eurlings, Wirtschaftsdeputierter für
die Provinz Limburg, brachte es auf den Punkt: „Für mich hat die Zukunft heute begonnen! Die RWTH ist unser Partner!“
Eine Liste 15 konkreter Kooperationsmöglichkeiten über die Grenze
hinweg als Ergänzung zu dem frisch unterzeichneten Vertrag belegt, dass
seine Region für den Technologietransfer in den Startlöchern steht.
More information :
IHK Aachen
Mr Michael Bayer
Tel : +49-241-4460.271
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