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Evaluating site-related factors of the Aachen region
Von den 200 größten Industrieunternehmen hat die Industrie- und
Handelkammer Aachen (IHK) im Rahmen der "IHK-Standortinitiative Region
Aachen" 120 Unternehmen besucht.
Die wesentlichen Ergebnisse der
IHK-Standortinitiative beschreibt Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer
der IHK Aachen, wie folgt: „Das, was die Unternehmen selbst in der Hand
haben, funktioniert gut; überall dort, wo Staat und Verwaltungsapparat
unangemessen eingreifen, leidet die Wettbewerbsfähigkeit. Produktivität
und Produktqualitäten sind ausgezeichnet, während Überreglementierung,
Sonderlasten und Bürokratie die Wettbewerbsfähigkeit massiv
beeinträchtigen.“
Nach wie vor ist die technologische Kompetenz der Unternehmen und ihre
Einbettung in das Forschungsumfeld von RWTH und FH Aachen sowie des
Forschungszentrums Jülich eine der Hauptstärken. Auch der ausgeprägte
Branchenmix und der bemerkenswert hohe Internationalisierungsgrad der
Unternehmen ist für deren Konkurrenzfähigkeit wie für den Standort in
hohem Maße vorteilhaft. Die kritischen Standortfaktoren sind
überwiegend durch bundespolitische Vorgaben und Überregulierung
begründet. Die wesentlichen Kernaspekte dabei sind zurzeit die
ausufernde Bürokratie, die drastisch angestiegenen Energiepreise, die
Steuer- und Abgabenregelungen und das intransparente und komplizierte
Arbeitsrecht.
Die IHK-Standortinitiative wird fortgeführt. Zurzeit werden die
Einschätzungen der Industrieunternehmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern
erfragt und das Standortprofil entsprechend ergänzt. Der
Forderungskatalog wird kontinuierlich angepasst.
Der Bericht zur IHK-Standortinitiative steht auf den Internetseiten der IHK Aachen als Download zur Verfügung.
More information :
IHK Aachen
Mr Dieter Dembski
Tel : +49-241-4460.277
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